Gebetstag in Braunfels: Mit Christus unterwegs sein dürfen!

Bild: Ein Anbetungsteam aus Kaiserslautern leitete durch die Gebete

Am 26.September 2020 trafen sich in Braunfels um die 20 Beter, um miteinander vor Christus zu treten, ihn anzubeten und um Leitung zu bitten, damit die Inhalte der Bibel, wie sie bei „Verwurzelt für Christus“ vertreten werden, erhalten bleiben und ihren Platz in der Kirchenlandschaft haben. Die Begrüßung im Namen des Hauses Höhenblick übernahm Pastor Steffen Klug, der aus dem Umfeld der Tageslosung über diesen Tag diesen Text stellte: „Ich habe den guten Kampf gekämpft, das Ziel erreicht und den Glauben unversehrt bewahrt.“ 2.Tim 4,7

Pastor Vatroslav Zupancik vom Leitungsteam des Netzwerkes „Verwurzelt in Christus“ eröffnete nach dem Motto: Gesunde Frucht brauchen gesunde Wurzeln! Danach ging es in eine Zeit der Anbetung und Fürbitte – speziell auch für Menschen, die in den Gemeinden gerade aufgrund theologischer Probleme nicht so recht auftanken können.

Nach dem Mittagessen im „Haus Höhenblick“, das trotz und mit der Corona-Beschränkungen dieses Treffen möglich gemacht hat, referierte Pfarrer Dr. Christian Schwark aus Siegen zu den Themenkreisen Bibelkritik, Bündnisse unter Christen und unsere jeweils eigene Stellung dazu. Er machte deutlich, dass die derzeitigen Ehe-ethischen Themen nur die Spitze eines Eisberges sind, der aus einer Herangehensweise an die Bibel besteht, die sehr viel am Text kritisiert und einiges an Glaubensinhalten eliminiert, die nicht mit dem Verstand und heutigen gesellschaftlichen Trends ohne weiteres kompatibel sind. So stellte er fest, dass wir, wenn wir einmal auf der Spur der Bibelkritik unterwegs sind, die Spur gesetzt ist; ein Wenden wie auf der Autobahn ohne weiteres nicht mehr möglich ist. „Bibelkritik“ zieht uns immer mehr in ihren Bann und vom mutigen Glauben weg. 

Dass sich nun verschiedene Bünde bilden, wie auch das Netzwerk „Bibel und Bekenntnis“, in dem Dr. Schwark leitend mit tätig ist, ist eine Folge der besonders raschen Entfernung von biblischen Werten, besonders in der Ehe-Ethik, in dieser Zeit. Gott gebraucht solche starken Veränderungen, um wieder neue Strukturen in seinem Reich entstehen zu lassen. Dass es dabei nicht um einen Selbstzweck des eigenen Richtigseins geht, wurde in dem Satz deutlich: „Bekenntnis und Mission gehören zusammen. Wir treten nicht fürs Bekenntnis ein, damit wir rechthaben, sondern damit wir vollmächtig missionieren.“.

Dass Dr. Schwark  und andere trotz abweichender Theologie in ihrer Kirche bleiben, hat auch die Chance, der betreffenden Gemeinde ein besonderes Profil zu geben. Menschen sollten so lange in ihren Kirchen bleiben, bis Gott ihnen eine neue Berufung gibt. „Negative Berufungen“ – also an einem Ort im Reich Gottes aufzuhören und nichts Neues zu starten, sind bei Gott selten. Wenn er jemanden abberuft, dann dazu, an anderer Stelle Frucht zu bringen.

In diesem Sinne tritt auch „Verwurzelt für Christus“ für den „Gemeinschaftsbund der EmK“ ein, um dessen Entstehung auch konkret gebetet wurde. Und: Dass Menschen nicht vorzeitig ihre Berufung in einer Gemeinde aufgeben, wo sie doch sicher mittels dieses Bundes in ihrer Gemeinde und Kirche weiter wirken können. Der Bund gibt ein gesichertes Bekenntnis, um mit gutem Gewissen Christ zu sein, auch wenn die Gesamtkirche für ihre Gewissenslage kein gesichertes Terrain bietet.

Als Ermutigung sprach der Referent den Text aus 1Kor 2,4 den Versammelten aus allen drei Jährlichen Konferenzen der EmK zu: „Mein Wort und meine Predigt beruhten nicht auf der Überredungskunst menschlicher Weisheit, sondern auf der Beweisführung des Geistes und der Kraft Gottes.“ Von diesem Wort und dem gesamten Vortrag ging eine starke Ermutigung aus, als Bund zusammen weiter für die verbindenden Werte einzutreten und sich auch mit Christen aus anderen Bünden zu vernetzen. Die versammelten Frauen und Männer aus den Gemeinden haben erfahren, dass sie dieser Tag innerlich in Christus gestärkt hat.

Das sagten Teilnehmer dieses Samstags: „Ein geistlich sehr dichter Tag. Ich erlebe es immer wieder als ein besonderes Geschenk, wenn der Heilige Geist selbst die Führung übernimmt. Da spricht eine ein Gebet und das nächste Lied des Lobpreisteams nimmt genau dieses Thema auf. Ein Tag der Ermutigung auf dass der entstehende Gemeinschaftsbund der EmK ein Segen werde.“

„Es hat gut getan, zusammen zu kommen, einander zu hören und zu sehen, und miteinander dieses Anliegen für die Einsetzung des Gemeinschafts-Bundes vor Gott im Gebet auszubreiten und Ihn darüber anzurufen.
Die Gemeinschaft mit Ihm zu erleben und zu teilen, Seine Gegenwart wahrzunehmen, hat mir viel nachhaltige Ermutigung und Zuversicht gegeben!“

1 Kommentar zu „Gebetstag in Braunfels: Mit Christus unterwegs sein dürfen!“

  1. An diesem Gebetstag am 26 September gab es für mich einen Augenblick, an dem ich das Empfinden hatte, dass der Himmel die Erde berührt. In dem Moment erinnerte ich mich an ein Buch von Rick Joyner mit dem Titel: „Die Vision einer Ernte – Was eine der größten Erweckungen alle Zeiten uns lehrt“. Ich zitiere eine kleine Passage:

    „Die Erweckung in Wales wurde durch Hingabe in Gebet und Fürbitte ausgelöst und getragen, etwas, das sich auch auf der ganzen Welt unter den Christen ausbreitete. Vieles von dem Feuer, das sich in manchen der großen Gebetsbewegungen von heute fortsetzt, ist möglicherweise auch auf einen noch glimmenden Funken der Erweckung in Wales zurückzuführen. Gebet und Lobpreis vermischten sich in den meisten Treffen.
    Diese Gebetstreffen wurden so beschrieben:
    Es war ein Beten, das die Himmel in Bewegung setzte; ein Beten, das direkt an Ort und Stelle erhört wurde. Der Geist der Fürbitte wurde auf so machtvolle Weise ausgegossen, dass die ganze Gemeinde gleichzeitig stundenlang daran teilnahm! Fremde waren verwundert, als sie hörten, wie Jugendliche und ganz einfache Menschen mit solcher Salbung und Klugheit beteten, wenn sie vom Geist Gottes vor den Thron der Gnade geführt wurden. Lobpreis und Anbetung kannten keine Grenzen. Lobpreis begann sich unter die Gebetsanliegen zu mischen, als Gebetserhörungen vor den eigenen Augen sichtbar wurden. Oft geschah es, wenn die Fürbitte unbekehrten Angehörigen galt, dass sie sich gedrängt fühlten, sofort in das Treffen zu kommen und sich für ein Leben mit Gott entschieden.“

    Unser Gott, der die Erweckung in Wales 1904-1906 geschenkt hat, ist der gleiche Gott, der auch heute noch am Werk ist und Wunder tut. Darum möchte ich Mut machen, weiter zu beten: Für „unseren Bund“, für unsere Kirche, für unser Land! Und lasst es uns in der Kraft des Heiligen Geistes tun.

    Ich bin heute auf ein Lied gestoßen, das mich sehr angesprochen und berührt hat. Ich möchte es gerne mit euch teilen:

    Vergib uns unsre Schuld
    Wasch uns rein durch dein Blut
    Unser Land ist ausgetrocknet
    Braucht deinen Regen wieder neu

    Gieß Deinen Regen aus auf uns
    Gieß Deinen Regen aus auf uns
    Öffne den Himmel
    Erwecke unser Land.

    Zeig uns den Weg
    Führe uns in Deine Nähe
    Wir kehren um von unserer Sünde
    und schreien laut zu Dir:

    Gieß deinen Regen aus auf uns
    Gieß Deinen Regen aus auf uns
    Öffne den Himmel
    Heile unser Land

    Das Lied kann man hier anhören:

    https://www.youtube.com/watch?v=gHjl_juEXh0

    Lothar Kuhnke, Trauchgau

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