400 Tote zu viel!

Genau zum Frühlingsanfang kam die Meldung „800 Corona-Tote in Italien binnen 24 Stunden“.  Es s war für mich ein Schock – wie viele Verwandte und Freunde sind betroffen, haben einen nahestehenden Menschen verloren! Ein Gefühl der Angst schlich sich ein: Kommt jetzt der Tod auch zu uns und zu mir? Die unsichtbare Gefahr durch kleine Viren lähmt nicht nur Lungen, sondern seit Wochen auch das gesellschaftliche Leben und die persönliche Lebensfreude.

Die Maßnahmen der Regierung sind aus Verantwortung geboren und bringen uns alle (hoffentlich) zur Besinnung auf die wichtigen Werte und Inhalte unseres Lebens jenseits von Karriere und Konsum.

800 Tote an einem Tag – die Zahl hat mich zu Recherchen angeregt, wie viele Menschen bei uns in Deutschland sterben und woran. Es ist kein angenehmes Bild. Gestorben wird auf viele Weise, fast immer mit Schmerz und Leid. Es stimmt, was ich einst im Katechismusunterricht gelernt habe:

„Wir sehen die Herrschaft des Todes im Kampf ums Dasein bei allen Geschöpfen auf Erden, in der Schwäche und Vergänglichkeit des menschlichen Lebens und in der Angst unserer Seele vor dem göttlichen Gericht.“  (Das Glaubensgespräch in der Evangelisch-methodistischen Kirche, 1980, S.9)

Doch beim Blick auf diese Zahlen des „normalen“ Sterbens stand mir dann auch das widernatürliche Töten im Mutterleib in seinem schrecklichen Ausmaß und seiner Brutalität wieder vor Augen:

400 getötete Kinder an einem (Arbeits-)Tag in Deutschland – und kein Aufschrei!

Wie lange noch wird unser Gesundheitssystem durch diese lebensfeindliche Praxis missbraucht?

Als Christen unterstützen wir in der gegenwärtigen Krise die Ärzte und Mediziner in unserem Land, auch durch die Beachtung der gegenwärtigen Einschränkungen – keine Frage. Aber wir legen den Finger auch auf die Wunden unserer Gesellschaft, die tiefer liegen:

  • Missachtung der Ehe als Schutzraum für Sexualität und Kindeswohl
  • Unterdrückung des Lebensrechts der Noch-nicht-Geborenen
  • Selektion von Behinderten durch eugenische Indikation von Abtreibung

Wir beten um eine Rückbesinnung auf den Schöpfer, seine Ordnungen und seine erneuernde Liebe.

Dieser lebendige Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist, hat gesagt (2. Chronik 7,13+14 Hfa):

Wenn ich es einmal lange Zeit nicht regnen lasse, wenn ich Heuschrecken ins Land schicke, damit sie die Ernte vernichten, oder wenn ich in meinem Volk die Pest ausbrechen lasse 14 und sie rufen zu mir, dann will ich im Himmel ihr Gebet erhören. Wenn dieses Volk, das meinen Namen trägt, sich mir in Demut unterordnet, von seinen falschen Wegen umkehrt und nach mir fragt, dann will ich ihnen vergeben und ihr geplagtes Land wieder heilen.

Diese Sätze habe ich bislang vor allem als Konditionalsätze gelesen und gehört: „Wenn…, dann…“.

Es kommt also auf unsere Umkehr an. Wir müssen die Konditionen erfüllen. Das ist sicher auch richtig und nötig. Doch letzte Woche habe ich die Willensansage Gottes entdeckt, die darin steckt: „ich will.. ihr Land heilen.“ Wow, was für ein Hammer! Gott will unser Land und unsere Welt heilen, auch von Corona. Und ER kann es. Wollen wir es auch? Oder meinen wir, wir schaffen es allein?

Dass nur Gott unser Land zurechtbringen kann, ist auch die Botschaft in dem Lied „Heile dieses Land“ von Manfred Siebald (auf der CD „Höchste Zeit“ veröffentlicht, im Jahr 2013!).

In dieses Gebetslied stimme ich von Herzen ein. Es geht um eine Heilung, die tiefer greift als die Immunisierung gegen Coronaviren. Nach Bitten um Heilung von verletzten Herzen, von fehlorientierten Augen und schwerhörigen Ohren heißt es in der letzten Strophe:

Sieh, wie krank wir sind, wenn wir dich aus dem Land vertreiben.
Bleibe nah bei uns und lass uns nah bei dir bleiben.
Heile dieses Land, das sich nicht selber heilen kann.
Heile dieses Land und fang in unsrer Mitte an.

In diesem Sinn lasst uns nicht müde werden im praktischen Einsatz für das Leben und im Gebet zu dem, der Heil und Heilung schenkt.

Pastor Albrecht Weißbach, Geschäftsführer Kaleb e.V.

Die Kooperative Arbeit Leben Ehrfürchtig Bewahren vertritt den Schutz menschlichen Lebens von der Zeugung bis zum natürlichen Tod als Herzensanliegen. (www.kaleb.de)

1 Kommentar zu „400 Tote zu viel!“

  1. Vielen Dank lieber Bruder für den Beitrag!
    Gott sei Dank, dass es noch Menschen gibt, die die geistliche Situation in der Welt richtig erkennen und beischreiben. Hier ist zum Beispiel ein Gebet, das mir jemand gesendet hat:
    Folgendes interessante Gebet wurde in Kansas, USA, bei der Eröffnungssitzung des Senats gesprochen. Als Minister Joe Wright gebeten wurde, die neue Sitzung des Senats von Kansas zu eröffnen, erwarteten alle die üblichen Allgemeingültigkeiten, aber dies hörten sie:

    „Himmlischer Vater, wir treten heute vor Dich, um Dich um Vergebung anzuflehen und um Deine Weisung und Führung zu bitten. Wir wissen, dass Dein Wort sagt: „Wehe denen, die das Böse als gut bezeichnen“, aber genau das haben wir getan.
    * Wir haben unser geistiges Gleichgewicht verloren und unsere Werte umgekehrt.
    * Wir haben die absolute Wahrheit Deines Wortes verspottet und nannten es Pluralismus.
    * Wir haben andere Götter verehrt und es Multikulturalismus genannt.
    * Wir haben Perversion befürwortet und es alternative Lebensweise genannt.
    * Wir haben die Armen ausgenutzt und es Lotterie genannt.
    * Wir haben Faulheit belohnt und es Wohlfahrt genannt.
    * Wir haben unsere ungeborenen Kind getötet und nannte es Entscheidungsfreiheit der Frau.
    * Wir haben Abtreiber unterstützt und es als gerechtfertigt bezeichnet.
    * Wir haben es versäumt, unsere Kinder zu disziplinieren und nannten es Aufbauen von Selbstwertgefühl.
    * Wir haben Macht missbraucht und es Politik genannt.
    * Wir haben öffentliche Mittel unterschlagen und nannten es wesentliche Ausgaben.
    * Wir haben Bestechung institutionalisiert und es Süßigkeiten des Amtes genannt.
    * Wir haben den Besitz unseres Nachbarn begehrt und es Ehrgeiz genannt.
    * Wir haben die Luft mit Obszönitäten und Pornografie verschmutzt und dies als Meinungsfreiheit bezeichnet.
    * Wir haben die alten Werte unserer Vorfahren verspottet und es Erleuchtung genannt.
    Erforsche uns, oh Gott, und erkenne heute unsere Herzen. reinige uns von jeder Sünde und befreie uns. Amen!“

    Die Antwort war prompt. Eine Reihe von Abgeordneten verließ während des Gebets aus Protest den Saal. In 6 kurzen Wochen protokollierte die Christliche Zentralkirche, in der Rev. Wright Pastor ist, mehr als 5.000 Telefonanrufe, von denen nur 47 negativ reagierten Die Kirche erhält jetzt aus aller Welt Anfragen nach Kopien dieses Gebetes aus Indien, Afrika und Korea. Mit der Hilfe des Herrn möge dieses Gebet unser Land durchziehen und GANZ HERZLICH zu unserem Wunsch werden, dass wir wieder „EINE NATION UNTER GOTT“ genannt werden können.
    Liebe Grüsse und Gottes Segen!
    Petar Zunic

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