Entwurf der neuen Sozialen Grundsätze der UMC in Deutsch veröffentlicht

Hier findet sich ein Entwurf, der freilich vor und während der Generalkonferenz noch Veränderungen erfahren kann. Auch die Themen „Sexualität“ und „Ehe“ sind selbstverständlich enthalten.

Der Artikel stammt aus dieser UMC-Quelle.

5 Kommentare zu „Entwurf der neuen Sozialen Grundsätze der UMC in Deutsch veröffentlicht“

  1. Und außer den oben genannten Themen sind noch Dutzende andere drängende Fragen und Probleme angesprochen, auf die wir als methodistische Christen auf der Grundlage unseres Glauben antworten können und sollen ….

  2. Albrecht Weißbach

    Ich habe die Abschnitte über Ehe und Sexualität gelesen und bin tief erschüttert. Es kommt mir vor wie eine neue Gnosis: abgehoben von der Realität der guten Schöpfung Gottes wird schöntönene Philosophie propagiert. Wie kann man die Ehe von Mann und Frau als Stiftung Gottes so ignorieren?

  3. Jörg Bitterlich

    Ich frage mich, wieso man überhaupt solche Schriften verfasst. Vielleicht ist es ja heute notwendig. Wir haben doch m.E. nach, Richtlinien in der Bibel, die nach wie vor aktueller den je sind. Albrecht hat hier meiner Meinung nach vollkommen Recht. Für mich ist jedenfalls die Bibel maßgebend und nebenbei bemerkt „Die Heilige Schrift“ und nicht nur eine heilige Schrift. Aber vielleicht habe ich ja doch, (Wie mir vor einiger Zeit ein Theologe sagte), einen „veralteten“ Glauben.

    1. Lieber Herr Bitterlich,
      Meiner Überzeugung nach ist so ein Text, wie die sozialen Grundsätze notwendig und zwar aus zwei Gründen.
      1. Sie verweisen zu Recht auf die Bibel als Richtschnur unseres Handelns. Menschen außerhalb unserer Kirche jedoch (oder auch innerhalb unserer Kirche) stellen oft die Frage: Was sagt die EmK (oder was sagen wir als EmK) zu diesem oder jenem Problem?
      Die Sozialen Grundsätze dienen hierbei als Zusammenfassung unserer Position, ohne das wir sagen müssen: „Lies doch in der Bibel nach!“.
      2. Leider ist es so, dass die Bibel zwar viel Grundsätzliches sagt, aber natürlich Probleme, die erst in unserer Zeit entstanden sind, nicht konkret anspricht. Beispiele dafür sind: Gentechnik, Atomkraft, Klimawandel, Umweltzerstörung, Wirtschaftssysteme usw. Hier sind die Sozialen Grundsätze eine Anwendung von biblischer Lehre auf Dinge, die so zur Zeit der Entstehung der Bibel noch nicht vorkamen.
      Noch etwas zum Verständnis des Wortes „Heilige Schrift.“ Diese Formulierung kommt in der Bibel nur einmal vor (2.Timotheus 3,15), und da im Plural: „heilige Schriften“. Sie meint damit die Schriften, die wir als Altes Testament kennen. Jesus sagt dazu „das Gesetz und die Propheten“.
      Ansonsten ist allein Gott heilig und ER, der Dreieinige, ist die höchste Autorität. Auch die Autorität der Schrift ist IHM untergeordnet.

      1. Die Feststellung, die Bibel sagt zu vielen Themen gar nichts, weil die Zeit voranschreitet und die Menschheit sich technisch weiterentwickelt, ist korrekt aber irrelevant. Die Menschen haben kaum mit zeitabhängigen Sachverhalte Probleme, die in der Bibel nicht explizit erwähnt werden, sondern mit Sachverhalte die eben zeitlose Gültigkeit haben. Gerade deshalb ist es erschreckend, wie die EmK die zeitgebundenen/vergänglichen Belange über die zeitlosen/ewigen Wahrheiten stellt. Das soziale Bekenntnis darf nicht an den Zeitgeist und technischen fortschritt angepasst werden, sondern im Gegenteil immer auf die ewigen Wahrheiten hinweisen.

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