Vater, Mutter und Kind – ein Auslaufmodell

Wo können sich Kinder am besten entfalten, ihren Auslauf in erste Lebenserfahrungen haben – und dabei doch im geschützten Rahmen sein? – In der Familie, der klassischen Familie, die idealerweise aus Mutter, Vater und Kind besteht. Das Symbol macht diesen Schutz beim ersten „Auslauf“ der Kinder im Leben deutlich – und es ist auch ein seelisches Kapital, wenn der Auslauf der Kinder hinaus ins Leben erfolgt.

Wir wissen, dass dieses Modell nicht immer wie im Idealfall funktioniert. Wir nehmen in Fürsorge wahr, dass Ehepaare ihren Kinderwunsch nicht erfüllt bekommen; dass Mütter oder Väter alleine sind und diesen „Auslauf“ organisieren müssen. Wir nehmen auch mit Schmerz wahr, dass einige Kinder nicht in ihren biologischen Familien aufwachsen können.

Das schmälert aber die Bedeutung dieser Konstellation für die menschliche Gesellschaft und das Wohlergehen der Kinder nicht im Grundsätzlichen. Schauen wir auf Jesus in Matthäus 19 und überlegen uns, ob wir einfach auf ihn schauen und seine Rede und sein Tun zum Maßstab für unsere Ehe-Ethik machen: Zunächst spricht er von Mann und Frau; ist besorgt um den Schutzraum der Treue in der Ehe – und zum Schluss des Kapitels segnet er die Kinder – mit ihren Müttern zusammen. Offenbar ist Jesus besorgt um die Entwicklung der Kinder in natürlicher Geborgenheit – und in übernatürlichem Segen – beste Voraussetzungen zum Auslaufen aus dem Hafen der Familie auf den Ozean des Lebens!

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