Pastor von Bord

Wilkau-Haßlau. Bei der Ostdeutschen Jährlichen Konferenz lag ein Antrag von Pastor Albrecht Weißbach vor, dass er in eine Zentralkonferenz transferiert („überwiesen“) werden möchte, die am UMC-Bekenntnis der Generalkonferenz 2019 festhält. Da es eine solche Konferenz in Europa noch nicht gibt, hat die JK ihn „ehrenhaft lokalisiert“: Er darf sich weiter Pastor der EmK nennen, ist aber aus dem Dienstverhältnis mit der JK ausgeschieden.

Die Begründung für seinen Antrag liegt darin, dass er der Linie der deutschen ZK mit ihrer unklaren Haltung zur grundlegenden Frage des Eheverständnisses nicht mehr mit seinem persönlichem Gewissen als Pastor vertreten kann.

Pastor Albrecht Weißbach diente der EMK u.a. in Stralsund, Gelenau, Zeitz und zuletzt in der Region Chemnitz. Er vertrat jahrzehntelang den „Arbeitskreis für Geistliche Gemeindeerneuerung“ in der Leitung und war bis zum Januar diesen Jahres ihr Sprecher (auf dem Bild beim Abschlussgottesdienst des Kongresses 2018).

Bildausschnitt von Claudia Kittsteiner

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