UNSERN VÄTERN UND MÜTTERN VERPFLICHTET

Entsetzt, fassungslos und tieftraurig haben wir am vergangenen Sonntag die Nachricht vom Kirchenvorstand und ZK-Kabinett der EmK Deutschland gelesen. Die Entscheidung der GK in St.Louis /USA, die unter viel Gebet und Fasten getroffen wurde, zu ignorieren, aber andererseits immer wieder zu betonen, dass die demokratisch getroffenen Beschlüsse geachtet werden, passt unserer Meinung nach nicht zusammen. Wird ein solches Verhalten jetzt zur Regel in unserer Kirche? Brauchen wir überhaupt noch Beschlüsse, wenn diese bei Nichtgefallen im Nachhinein einfach gekippt werden?

Und, was uns noch viel wichtiger ist, was ist der Maßstab unseres Glaubens und Handelns? Ist es Gott, so wie er sich im Alten und Neuen Testaments der Bibel offenbart, oder ist es Idealismus und Rationalismus, die dem Zeitgeist folgen? Jede Generation wird sich einem anderen Zeitgeist verantworten müssen und dieser muss sich Gottes guten Ordnungen unterordnen und nicht umgekehrt.

In der Vergangenheit ging es nie gut aus, wenn Kirche, welcher Denomination auch immer, sich am Zeitgeist orientiert hat und ihm gefolgt ist. Gottes Ordnungen ändern sich nicht. „Höre Israel: Der HERR ist unser Gott, der HERR allein. Und du sollst den HERRN, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft.“ 5.Mose 6, 4+5 Dieser Liebe zum Schöpfergott muss sich unsere Liebe, die uneingeschränkt jedem Menschen gilt – gleich welcher Herkunft und Prägung, in jeder Beziehung ein- und unterordnen. Denn selbst Jesus hat sich ganz und gar dem Willen Gottes, seines Vaters, gebeugt – bis hin zum Tod am Kreuz.

Uns ist von unsern Vätern und Müttern im Glauben ein Vermächtnis anvertraut, das sie uns vorgelebt, bezeugt und dadurch unsere Gemeinde gegründet und geprägt haben. Unsere Aufgabe ist es, dieses Zeugnis in allen Stücken zu bewahren und weiterzugeben. Aus diesen Gründen ist es uns unmöglich, den One-Church-Plan mitzugehen, der die biblischen Ordnungen nicht länger mehr als die einzig geltenden Ordnungen ansieht. „Die Ortsgemeinde ist die Hoffnung für die Welt“! Davon sind wir überzeugt. Das wollen wir in und mit unserer Gemeinde leben. 

Andreas & Kathrin Pilz, Sehmatal-Cranzahl, Gemeindebezirk Neudorf

1 Kommentar zu „UNSERN VÄTERN UND MÜTTERN VERPFLICHTET“

  1. Jörg Bitterlich

    Hallo Andreas & Kathrin,
    vielen Dank für den Beitrag, dies spricht mir aus dem Herzen denn das Vermächtnis von unsern Vätern und Müttern im Glauben, wird mit der Entscheidung des Kirchenvorstandes einfach nur mit Füßen getreten. Wir werden an Gottes Wort festhalten und dies auch weiterhin bezeugen. Dies habe ich von meinen Eltern (und auch von deinen Eltern) vorgelebt bekommen.
    Viele Grüße Jörg und Sylvia Bitterlich aus Crottendorf

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