Reaktionen auf „Verwurzelt in Christus“

Liebes Verwurzelt-in-Christus-Team, habe heute auf der Seite der EmK den Artikel über eure Initiative entdeckt. Wollte mich hiermit bei euch bedanken. Mir hat davon zu lesen wirklich Mut gemacht. Gerade dieses Phänomen der „postmodernen Verwässerung“ der kirchlichen Lehre und der biblischen Aussagen beschäftigt mich persönlich momentan sehr, hat mit anderen Faktoren zusammen bei mir seit einiger Zeit zu größeren Glaubenszweifeln geführt bis hin zu dem Punkt, an dem ich mich frage, ob die EmK bzw. „die Kirche“ überhaupt der richtige Platz für mich ist. Daher hat mir der Start eure Initiative als ein Statement in Richtung Klarheit und Verbindlichkeit einfach gut getan und mir Mut gemacht. 

Mit den besten Grüßen aus Nürnberg ….

1 Kommentar zu „Reaktionen auf „Verwurzelt in Christus““

  1. Liebes Verwurzelt-in-Christus-Team,
    scheinbar übermächtig sind die Zeitgeister dabei, die Ehe zu liberalisieren. Das der monogame, heterosexuelle Ehebund zwischen Mann und Frau dabei irreparablen Schaden nimmt, in einer Zeit, wo die klassische Familie angefochten ist, wie nie zuvor, will man nicht wahrhaben und sehen. Wir befinden uns auf einem Weg weg von Gott und die „Ehe für alle“ ist nur ein weiterer Schritt. Die gleichen Argumente wird man in wenigen Jahren für die Ehe zwischen leiblichen Geschwistern ins Feld führen und noch ein wenig später für die Polygamie. Schritt für Schritt schafft man die Ehe, wie Gott sie sich gedacht hat, ab, und damit auch die Beziehung zu ihm selbst. Unsere Gesellschaft versinkt schon jetzt im Streit zwischen Unterhaltsvorschuss und Scheidungsprozessen. Es wächst eine beschädigte Generation heran, die den Reichtum eines behüteten Elternhauses immer seltener kennt.

    Wer bin ich und wer sind wir, dass wir uns gegen diese scheinbar unaufhaltsame Entwicklung stemmen? Es ist nicht nur mein Verständnis der Schrift, welches mich diese Entwicklung nicht einfach hinnehmen lässt. Es ist die Liebe, mit der Christus mich geliebt hat, die Liebe, mit der Gott meine Ehe segnete und die Liebe, die ich meinem Sohn Tag für Tag mitgebe, die mich bestärkt, dieser Entwicklung nicht tatenlos zuzusehen. Irgendetwas MUSS getan werden, ich mache mich schuldig, wenn ich gleichgültig bleibe.

    Ich bitte unseren Herrn um Vergebung, denn die Einheit, die man zu retten versucht, die gibt es schon lange nicht mehr. Ich kann nur hoffen, dass unser Gott unserer Kirche gnädig ist! Ich kann mich nur noch auf Gott fixieren, weil ich das kalte Grausen kriege, wenn ich meinen Blick von ihm abwende.

    Auch wenn unsere Zahl klein, unsere Zeitspanne kurz und unsere Kraft gering ist: Gott wird jene segnen, die sich an seinem Wort festhalten. Sola scriptura! Er war schon immer mit jenen, die sich ihm unterworfen haben. Er wird durch uns mächtig wirken können. Dessen bin ich mir sicher. Iesus rex mundi benedicat tibi.

Kommentar verfassen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.