Ein dankbares Bekenntnis zum ganzheitlichen Seelsorger Jesus

Jesus, der Seelsorger, kennt keine Homophobie – Jesus, der Erlöser, gestaltet mein Leben:

  1. Jesus kennt mein Leben ganz und gar.
  2. Jesus kennt mein Leben in dem, was mir mitgegeben ist: als Geschöpf und auch als
    meine sich entwickelnde und verändernde Identität, an der andere mitgewirkt haben.
    Er kennt die Antwort auf die Frage „Wer bin ich?“.
  3. Jesus kennt mein Leben in meinen Gefühlen und weiß, dass ich mehr bin als die
    Summe meiner Gefühle – und er legt mich niemals auf sie fest.
  4. Jesus lebt durch seinen Geist mit mir das Leben, wie er es sich gedacht hat: wieder und
    wieder Befreiung von Zwängen, Entfaltung seiner Liebe; seine Beziehung zu mir bewirkt in
    mir und durch mich „Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut,
    Keuschheit“ (Jesus durch Paulus, Gal 5,22).
    Jesus (Paulus) versteht Keuschheit – wie die genannte ‚Frucht seines Geistes‘ insgesamt
    – als einen Beziehungsbegriff. Keuschheit bedeutet nicht griechisch-römisch
    Selbstbeherrschung, sozusagen meine Tugend, ich für mich; sondern mein Umgang mit
    andern geschieht von Jesus her in Respekt, nicht innerlich übergriffig. Selbstbeherrschung
    schätzt andere vor Jesus als eigenes Subjekt, als eigene Person – auch sich selbst.
  5. Jesus lebt mit mir mehr und mehr mein Frau -Sein und mein Mann -Sein, begnadete
    und erlöste Sexualität – dabei sitzen wir alle im gleichen Boot.
  6. Jesus lebt durch seinen Geist mit uns seine klaren Lebensformen, die er in seinem Wort
    anbietet: Es ist die Lebensform Ehe (Frau und Mann). Es ist die Lebensform Single (sicher auch in Kommunitäten).
  7. Eingebettet sind seine Lebensformen in die Gemeinschaft von seiner Gemeinde; die Gemeinde ist ein Zusammenschluss von ‚Menschen, die sündigen‘, und die seine
  8. Lebensformen bei ihm lernen.

Jesus hat keine Phobie vor irgendwelchem Leben, wie es sein kann – und bringt mich in
seinem JA zu mir, in seiner tragenden Liebe, in seiner Ausdauer, in seinem Sinn, echt
zurecht. Welch ein Lebens-Prozess.

„Fürst des Lebens bist Du, Jesus! Ich liebe Dich!“

Martin Waitzmann, Kaiserslautern am 8.6.2014

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